Struktur

Struktur, Steuerung und Finanzierung der Klima-Allianz

Grundsätzliche politische Beschlüsse werden im Plenum gefasst, damit sie auf möglichst breiter Basis stehen. Das Plenum trifft sich alle zwei Monate. Verantwortlich für die Umsetzung der Beschlüsse ist das Steuerungsgremium der Klima-Allianz – der sogenannte Sprecherrat. Er umfasst zwölf Vertreter von Mitgliedsorganisationen und spiegelt die Breite des Bündnisses wieder. Seine weiteren Aufgaben sind die Vorbereitung der Plenarsitzungen, die Einwerbung der benötigten Finanzmittel und die Einstellung von Personal. Der Sprecherrat wird vom Plenum jeweils für ein Jahr gewählt. Nach dem ersten Jahr der Klima-Allianz standen beim Mitgliederplenum am 10. Juni 2008 Neu- bzw. Wiederwahlen des Arbeitsausschusses an – folgende Vertreter wurden gewählt:

Dr. Bernd Bornhorst, Misereor
Klaus Breyer, Evangelische Kirche von Westfalen
Sven Harmeling, Germanwatch
Thomas Hirsch, Brot für die Welt
Tina Löffelsend, BUND
Damian Ludewig, DNR
Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung
Trudel Maier-Staude, Women in Europe for a Common Future
Brick Medak, WWF

Wir danken allen Arbeitsausschussmitgliedern, die die Klima-Allianz von April 2007 bis Mai 2008 gelenkt haben.

Das Büro der Klima-Allianz hat eine koordinierende  Funktion und ist beim Forum Umwelt und Entwicklung angesiedelt. Es stimmt seine Arbeit mit dem Arbeitsausschuss ab und wirkt darauf hin, dass existierende Kapazitäten der Mitgliedsorganisationen mobilisiert und zur Beteiligung an der Durchführung von Aktionen gewonnen werden.

Finanzierung

Die Klima-Allianz hat sich 2007 zu rund Zweidrittel aus Mitgliedsbeiträgen und einem Drittel aus Projektgeldern finanziert. Dies hat sich 2008 geändert, eine neue Anti-Kohlekampagne wurde im Juni gestartet, die aus Mitteln der European Climate Foundation finanziert wird. Vor diesem Hintergrund kehrt sich das Verhältnis der Finanzmittel um: ein Drittel stammt aus Mitgliedsbeiträgen (ca. 90.000 €) und Zweidrittel aus Projektgeldern (ca. 250.000 €). Für 2009 ergibt sich ein ähnliches Bild wie 2008. Infos zur European Climate Foundation unter www.europeanclimate.org.