Klima-Allianz Deutschland

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4. Alternativer Energiegipfel: 5.6.2013, Berlin

5. Juni 2013

Die Energiewende sozial gestalten

Die Energiewende ist ein solidarisches Gemeinschafts­projekt. Aber die Investitionsaufgaben der Energiewende müssen gerechter verteilt und Geringverdiener entlastet werden. Die Energiewende ist der zentrale Garant einer in Zukunft bezahlbaren Energieversorgung und sie ist darüber hinaus Deutschlands wichtigster Beitrag zum Klimaschutz und damit zu mehr globaler Gerechtigkeit. Von einer erfolgreichen Energiewende und einer Abwendung von nicht mehr beherrschbaren Folgen des Klima­wandels profitieren auch und gerade ärmere Menschen – hier und insbesondere in den Ländern des globalen Südens. Das internationale Interesse an der Energiewende in Deutschland ist groß. Viele Länder verfolgen aufmerksam und kritisch, ob es einem Industrieland wie Deutschland gelingt, sein Energie­system mit vertretbaren Kosten und mit insgesamt positiven volkswirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen klimafreundlich und zukunftsfähig umzugestalten.

 

Die Unterstützung der Bevölkerung für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ist mit deutlich über 90 Prozent nach wie vor sehr hoch. Allerdings zeigte sich 2012 erstmals ein deutlicher Rückgang bei der Zahlungsbereitschaft für die EEG-Umlage. Die Frage der gerechten Verteilung gefährdet die Akzeptanz für die Energiewende in breiten Bevölkerungsschichten. Doch die starke Belastung einkommensschwacher Haushalte durch steigende Strompreise ist keine Folge der Energiewende, sondern primär eine Folge der zunehmenden sozialen Spaltung in Deutschland. Ohne die Erneuerbaren Energien müsste im Strombereich in die Modernisierung von Atom- und Kohle­kraft­werken und in den Kraftwerksneubau investiert werden – das wäre ein wesentlicher Kosten­treiber; Öl und Gas (im Wärme- und Kraftstoffbereich) verzeichnen stetig steigende Preise.

 

Wer profitiert derzeit von der Umstellung auf Erneuerbare und wer zahlt die damit verbundenen Kosten? Welche Maßnahmen und Finanzierungkonzepte gibt es, die Energiewende sozial gerecht zu gestalten? Müssen die Investitionsausgaben fairer verteilt werden? Wie können auch BürgerInnen mit geringerem Einkommen direkt von der Energiewende profitieren? Wie kann gemeinsam daran weitergearbeitet werden, dass die breite Akzeptanz der Energiewende erhalten bleibt und die erforderlichen Maßnahmen von allen Akteuren umgesetzt werden?

 

Die klima-allianz deutschland lädt Sie ein, diese und andere Fragen mit Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf dem 4. Alternativen Energiegipfel am 5.6.2013 zu diskutieren!

 

Dr. Katharina Reuter, Leiterin Geschäftsstelle klima-allianz Deutschland

 

Das Programm finden Sie hier.

Anmelden können Sie sich hier.

 

 

Details

Datum:
5. Juni 2013

Veranstaltungsort

Landesvertretung Sachsen-Anhalt
Luisenstraße 18
Berlin, 10117 Deutschland

Veranstalter

klima-allianz deutschland