Anti-Kohle-Kampagne
Um den Bau neuer Kohlekraftwerke zu verhindern, hat die Klima-Allianz im Sommer 2008 eine Anti-Kohle-Kampagne gestartet. Ziel ist, den lokalen Widerstand an den Kraftwerksstandorten zu stärken und miteinander zu vernetzen.
Eindeutiger Trend gegen Kohlekraftwerke
Der Widerstand gegen neue Kohlekraftwerke in Deutschland wächst ständig an: sieben Kohlekraftwerke konnten bereits verhindert werden, weitere Kraftwerke stehen zur Disposition. Die im März 2009 getroffene Entscheidung von Vattenfall, die Pläne für ein Kohlekraftwerk in Berlin fallen zu lassen, ist Teil des Trends gegen neue Kohlekraftwerke. Die Betreiber spüren den Druck der gesamtgesellschaftlichen Proteste und ziehen sich merklich zurück. Auch die Politik fürchtet zunehmend einen Reputationsverlust.
Wirtschaftliche Risiken
Viele neue Kohlekraftwerke werden in Zukunft nicht wirtschaftlich arbeiten können. Dafür sorgen ein stetig steigender Anteil der Erneuerbaren Energien und der Emissionshandel. Die Anzahl der Emissionszertifikate wird gemäß dem Emissionshandelsgesetz kontinuierlich gesenkt. Damit steigt auch deren Preis und folglich die Kosten für CO2-Emissionen. In der Folge wird die Stromproduktion aus Kohlekraftwerke im Laufe der Zeit unrentabel.
Informieren Sie sich über den erfolgreichen Widerstand gegen Kohlekraftwerke!
Lesen Sie die Fakten zur Wirtschaftlichkeit von Kohlekraftwerken im Diskussionspapier des arrhenius-Instituts nach: Anreize für Investitionen in konventionelle Kraftwerke – Reformbedarf im liberalisierten Strommarkt.
In Kürze wird ein eigener Internetauftritt der Kohlekampagne online gehen.

