Aufruf zur Stellung des Bürgerantrages für konkrete kommuale Kimaschutz-Beschlüsse – überall in NRW!
Die Infobriefe zur 40-Prozent-Kampagne haben bisher rund 3000 Empfänger erreicht . Bisher wurde in Brilon, Dormagen, Marl, Mettmann, Porta Westfalica, Lünen, Düsseldorf , Krefeld, Unna, Neuss und Essen der Antrag eingereicht bzw. angekündigt und/oder Interesse an Aktionen bekundet. Leider erhalten wir in den wenigsten Fällen eine Rückmeldung, bitte denken Sie bei der Einreichung Ihres Antrages daran.
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Neuss, 12.09.2009
Junge Bäume überreichten Bürgermeisterin in Neuss den Bürgerantrag
Auch im Rahmen des Jugendforums der „Heisse-Zeiten“ – Kampagne des Eine-Welt-Netz in Neuss erarbeiteten Schüler in einem Workshop der Klima-Allianz NRW, wie es möglich ist, im Rahmen der Gemeindeordnung einen Bürgerantrag an einen Rat zu stellen. Gemeinsam wurden Forderungen für Klimaschutz formuliert und auch Ideen für Klimaschutz zuhause gesammelt.
Zusammen mit den „wandernden Bäumen“, die in einem anderen Workshop mit Klimaschutzforderungen in großen Lettern bemalt worden waren, zogen ca. 50 Jugendliche vor das Rathaus. Dort wurden der Bürgermeisterin Angelika Quiring-Perl, CDU die Forderungen vorgetragen, Fragen gestellt und schließlich der Bürgerantrag überreicht. Diesen nahm Frau Quiring-Perl mit dem Versprechen an, die Forderungen im Rat zu diskutieren.
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Kampagne „40% auf alles!“ für kommunalen Klimaschutz
Unser Ziel: Alle Kommunen in NRW fassen einen verbindlichen Beschluss, der lautet: Reduktion der Treibhausgase um 40 % bis zum Jahr 2020. Die 3,5 Meter hohe Symbolfigur, die wir dort enthüllt haben, zeigt den brennenden Eisbären als Indikator für die Dringlichkeit des Klimaschutzes.

Klimaschutzziel der Bundesregierung ist 40% CO2-Reduktion der Treibhausgase bis 2020 (Basisjahr 1990) und 60-80 % bis 2050. Die Kommunen spielen eine entscheidende Rolle für das Erreichen ambitionierter Klimaschutzziele, doch in 59 % der Kommunen und Landkreise gibt es weder ein Klimaschutzprogramm noch konkrete Klimaschutzaktivitäten. Die Klima-Allianz NRW fordert den verbindlichen Beschluss “40%-auf Alles“, in den von der Kommune beeinflussbaren Sektoren Privathaushalte, Verkehr, Industrie und Gewerbe sowie Handel und Dienstleistungen. Alle Mitglieder der Klima-Allianz NRW sind aufgerufen den 40%- Beschluss in Ihrer Kommune als Bürger vor Ort zu beantragen. Dazu hat die Klima-Allianz NRW einen Muster-Bürgerantrag formuliert, der an den Rat adressiert ist. Nach der Wahl muss sich der neu gewählte Rat mit dem Antrag auseinander setzen. Mit dieser konkreten Forderung kann Klimaschutz in der Kommune auch als Wahlkampfthema griffig werden. 
Downloads: Anschreiben
Muster-Bürgerantrag
40%-Flyer
Nach Start der Kampagne in den Kommunen wird eine sperate Website geschaltet, auf der auf einer NRW-Karte die 40%-Kommunen dargestellt werden.
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Aktuell: Termine & Themen :
22.09.: Kohlosaurus in Marl
Längst ausgestorben? Denkste!
Mit einem als Dinosaurier gestalteten Kohlekraftwerk demonstrierten eine Woche vor der Bundestagswahl Campact, der BUND, die Klima-Allianz sowie die Bürgerinitiative Lebensqualität und Umweltschutz (BLU) vor dem Marler Rathaus gegen das von Evonik geplante Kohlekraftwerk. Aus dem „Kohlosaurus“ stiegen dabei hunderte CO2-Ballons auf, die die Gefahr der Kohleverbrennung für das Klima symbolisierten. Auf Plakaten forderten die Demonstranten:
„Dinosaurier-Technologie stoppen!“.
Mit der Aktion riefen die Veranstalter die Bürger in Marl auf, am Sonntag die Parteien zu wählen, die sich für den Klimaschutz und gegen den Einsatz klimaschädlicher Technologien einsetzen.
Vor der Aktion diskutierten die Vertreter von Campact, dem BUND NRW, der BLU, mit Hans Stenzel vom Evang. Kirchenkreis Jülich, Dr. Hermann E. Ott, Bundestagskandidat Bündnis 90/Die Grünen Wuppertal, Dr. Albrecht Moslehner, Bundestagskandidat der FDP (Wahlkreis Recklinghausen II), Bernd Michael Hübner, Bundestagskandidat Die Linke (Wahlkreis Recklinghausen II) stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich und dem umwelt- und energiepolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion André Stinka.
Gemeinsam mit interessierten Bürgern diskutierten sie über die regionalen als auch bundesweiten Auswirkungen der Pläne der Energiekonzerne, 29 neue Kohlekraftwerke in Deutschland zu errichten.
Weitere Informationen: www.stoppt-das-kraftwerk.de
08.10.2009: Auftakttagung der Kampagne “Gemeinsam für Klimaschutz”
Der Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Auf lokaler Ebene gibt es vielfältige Möglichkeiten, um einen wirksamen Klimaschutz einzuleiten. Deshalb startet die LAG 21 NRW in Kooperation mit der Klima-Allianz NRW die Kampagne „Gemeinsam für Klimaschutz“ und ruft dazu auf, in möglichst vielen Kommunen in NRW, Lokale Allianzen für Klimaschutz zu initiieren.
Für die neuen Allianzen soll ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wirtschaft, Kirchen, Verbände, Politik und Verwaltung angesprochen werden. Dabei sollen bestehende Strukturen, wie Arbeitsgruppen Lokaler Agenda 21-Prozesse oder Runde Tische Energie, genutzt und so aufgebaut werden, dass sie klimarelevante Fragen in der Kommune beleiten und ein strategisches und langfristiges Vorgehen entwickeln.
Ziel der Auftaktveranstaltung ist es, Sie über unsere Kampagne „Gemeinsam für Klimaschutz“ zu informieren, ein strategisches Vorgehen zu erläutern sowie die unterschiedliche gesellschaftliche Akteure zur Bildung lokaler Allianzen zu motivieren.
16.-18.10. Ein-Welt-Netz: Weltweiter Aktionstag der UN-Millenniumkampagne
www.stell-dich-gegen-armut.de
Verbraucherzentrale NRW:
Aufruf zu gemeinsamen Aktivitäten im Vorfeld der Kopenhagen-Konferenz. Wenn Sie Interesse haben, gemeinsam aktiv zu werden, kontaktieren Sie Anke Hering (Tel. 0211-3809-305, anke.hering@vz-nrw.de). Sie nimmt Ihre Anregungen und Ideen auf, lotet Kooperationsmöglichkeiten aus und stellt den Kontakt zu unseren Beratungsstellen und Partnern her. __________________________________________________________________
Lokale Allianzen
Neben der Klima-Allianz auf Bundesebene gibt es auch regionale und lokale Klima-Allianzen, die eigenständig agieren. Regionale/lokale Klima-Allianzen haben eine ähnliche Bündnisbreite wie die bundesweite Klima-Allianz (Umweltverbände, Entwicklungsorganisationen, Kirchen und weitere Gruppierungen), tragen die Inhalte des Positionspapieres mit und wurden vom Mitgliederplenum der Bundesebene aufgenommen. Die Mitgliedsverbände von regionalen und lokalen Allianzen sind Mitglieder der bundesweiten Klima-Allianz.
Gründung
Am 10. September 2007 hat sich die klima-allianz nrw offiziell gegründet und hat u.a. die Demonstration am Braunkohlekraftwerk Neurath bei Düsseldorf am 8. Dezember vorbereitet.
Arbeitsausschuss
Dr. Klaus Breyer, Evangelische Kirche von Westfalen Monika Dülge, Eine Welt Netz NRW Ute Kerlen, Landfrauen Westfalen und Rheinland Dirk Jansen, BUND-Geschäftsleiter NRW Klaus Müller, Vorstand Verbraucherzentrale NRW Dr. Klaus Reuter, LAG 21 NRW Ansbyll Rücker, Katholische Frauengemeinschaft Deutschland Josef Tumbrinck, NABU-Landesvorsitzender NRW Rolf Weber, LAG 21 Wetter Die Kontakadresse lautet: klima-allianz nrw c/o NABU NRW Merowinger Str. 88 40225 Düsseldorf Tel.: 0211/15925110 Mail: klimaallianznrw@nabu-nrw.de
Inhalte und Ziele
Dialog mit der NRW-Landesregierung und den landespolitischen Akteuren über die Inhalte und die Umsetzung des Appells in und durch NRW. Schwerpunktthemen der inhaltlichen Arbeit sind: a) Herunterbrechen der Reduktionsziele für Treibhausgase auf NRW (Klimaschutzprogramm NRW 2020) b) NRW soll Verantwortung in der Einen Welt wahrnehmen c) Überprüfung der Zielerreichung d) Begleitung der Erarbeitung einer Klimafolgenstrategie für NRW durch die Landesregierung e) Gewinnung neuer Unterstützer für die klima-allianz f) Initiierung von regionalen und lokalen klima-allianzen in Absprache mit der bundesweiten klima-allianz g) Umsetzung bundesweiter Termine der klima-allianz im Land NRW h) Medienarbeit in NRW i) Vernetzung der NRW-Akteure und deren Angebote und Inhalte
Mitglieder
- Zukunft statt Braunkohle
- Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der ev. Kirche von Westfalen (MÖWE)
- Bund für Umwelt und Naturschutz NRW (BUND)
- Diözesanverbände der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) in den Bistümern Aachen, Essen, Münster und Paderborn “
- Energy Switch
- Eine Welt Netz NRW
- Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) Die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW, als interkommunales Netzwerk für eine nachhaltige Entwicklung, versteht Klimaschutz als kommunale Daseinsvorsorge und unterstützt die Gemeinden hierbei mit Kampagnen, Projekten und Beratung.
- Evangelische Kirche von Westfalen
- Germanwatch
- Global Marshall Plan Initiative NRW
- Landfrauenverband Westfalen
- Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen (NABU) Der NABU NRW war beteiligt bei der Gründung der klima-allianz NRW und engagiert sich nach wie vor in diesem Bündnis, weil wir überzeugt sind, dass wir nur zusammen mit möglichst vielen anderen Gleichgesinnten etwas in NRW verändern werden.
- Naturschutzjugend NRW (NAJU)
- TEMA Stiftung für den Naturschutz
- Verband für Umweltberatung NRW (vub NRW)
- wohnen im Eigentum
- Verbraucherzentrale NRW
- Landesverband NRW (VCD)
Die klima-allianz nrw wird unterstützt von: Heinrich Böll Stiftung NRW BI Saubere Luft e.V. aus Duisburg (gegen Kohlekraftwerke Krefeld)
Aktiv werden als Klima-Allianz
Sollten auch Sie eine lokale oder regionale Initiative gründen wollen, nehmen Sie mit der bundesweiten Klima-Allianz Kontakt auf. Wir freuen uns über neue Mitglieder und unterstützen Sie gerne. Um beizutreten melden sich neue Verbände und Gruppen aus NRW zunächst bei der klima-allianz in Berlin und lassen sich registrieren. Landesuntergliederungen von Vereinen und Verbänden, die schon Unterstützer der klima-allianz sind, können sich bei der klima-allianz nrw melden, um sich ohne zusätzliche Bedingungen als Unterstützer registrieren zu lassen. Sie werden dann mit Verlinkung auf ihre Homepage auf der NRW-Seite der klima-allianz aufgeführt. Wir hoffen auf viele weitere Mitglieder und Unterstützer aus NRW!
Pressemitteilungen
06.06.2009: 1500 Menschen in Krefeld für Klimaschutz auf der Straße 20.11.07: Klima-allianz fordert Umkehr in der Klimapolitik 06.12.07: Konsequenter Klimaschutz jetzt – Globaler Klimaaktionstag am 8. Dezember 05.05.08: Den Worten messbare Taten folgen lassen [Mehr Informationen…]
Termine aus den Mitgliedsorganisationen:
–> Alle Organisationen sind aufgerufen, Ihre Termine zu senden und veröffentlichen zu lassen.
Aktionen
Demonstration am 6.6. gegen neue Kohlekraftwerke in Krefeld-Uerdingen: „Keine neuen Klima-Killer: Wir lassen uns nicht verkohlen!“ 1.500 Menschen demonstrierten am 06. Juni 2009 in Uerdingen gegen die Pläne des Energiekonzerns Trianel, im örtlichen Chemiepark ein neues Kohlekraftwerk zu errichten. Mit Schildern, Transparenten und Großpuppen forderten sie den Krefelder Rat unter dem Motto „Wir lassen uns nicht verkohlen!“ auf, die Planungen für den Kohlemeiler zu stoppen. Auf der Demonstration sprachen neben Klaus Brunsmeier, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden des BUND, und Josef Tumbrinck, dem Landesvorsitzenden des NABU, auch die ehemalige NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn und Dr. Bernd Kaufmann von der Ärzteinitiative gegen Kohlekraftwerke.






