Klima-Allianz Deutschland

Fracking

Fracking

Das Thema Fracking wird derzeit viel diskutiert und v.a. in den USA verstärkt angewendet. Doch was steckt hinter dieser unkonventionellen Methode, Gas oder Öl zu gewinnen? Was sind die Risiken? Gibt es bereits Langzeitstudien, die belegen, dass dieses Verfahren genutzt werden kann, ohne das es zu Gefährdungen für Menschen, Tiere und Umwelt kommt? Die klima-allianz deutschland stellt in ihrem neuen Themenportal die Hauptkritikpunkte vor und stellt Hintergrundmaterialien zur Verfügung.

Unter Fracking (englisch: to fracture = aufbrechen‚ aufreißen) wird der Prozess der Erdgas und Erdölgewinnung aus Schiefergestein verstanden. Hierbei wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in die Gesteine gepresst. Durch den enormen Druck werden die Gesteine aufgebrochen, sodass die dahinter liegenden Erdgas- und Erdölvorkommen freigelegt werden. Diese Methode findet derzeit besonders in den USA starke Befürworter und Anwendung.

Durch das Fracking, oft auch als Hydraulic Fracturing bezeichnet, kann es zu irreversiblen Schäden kommen. Durch das Einpressen der giftigen Chemikalien besteht die Gefahr vielseitiger Umweltschäden: Das Grundwasser wird verseucht, das zurückgepumpte Bohrwasser verunreinigt das Oberflächenwasser, Stoffe aus der Lagerstätte verteilen sich in anderen Schichten, das Bohren und Fracken führt zu hohen Lärmbelastungen und verbraucht große Flächen Land pro Bohrplatz. Außerdem besteht die Gefahr von Erdbeben und Erdrutschen aufgrund der zahlreichen unterirdischen Explosionen sowie von Unfällen beim Abtransport des Bohrwassers.