Klima-Allianz Deutschland

Klima- und Energiepolitik

Fasten für das Klima

Die christliche Fastenzeit steht kurz bevor. Zwischen den Karnevalstagen und Ostern wird traditionell rund 40 Tage lang gefastet. Das traditionsreiche Brauchtum zeigt sich dabei dynamisch und im Wandel. So wird es auch genutzt, um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu thematisieren. In der innerlichen Besinnung auf die eigene Rolle innerhalb Schöpfung können sich so positive Kraft und Impulse entfalten. Auch der Klimawandel findet Eingang in diese neuen Formen des demütigen Verzichts.

Etwa bei verschiedenen christlichen Mitgliedsorganisationen der Klima-Allianz Deutschland:

Eine gemeinsame Kampagne der Lippischen Landeskirche und der Evangelischen Kirche von Westfalen lädt unter dem Motto „So viel du brauchst“ dazu ein, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in den Mittelpunkt der Fastenzeit zu stellen. Woche für Woche wird dabei ein anderer Aspekt der eigenen Lebensweise hinterfragt, auf ihre Klimaauswirkungen. Mal die Ernährung, mal die Arten zu Reisen, mal die Weise das eigene Geld anzulegen.

Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen lädt zum wiederholten Mal zum Autofasten ein. Letztes Jahr kamen bei dieser Aktion mehr als 10.000 eingesparte Fahrkilometer emissionsreicher PKWs zustande.

Ebenso in der Evangelischen Kirche der Pfalz und der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau Thema der diesjährigen Fastenzeit. Sie werben genauso für den umweltbewussten Verzicht auf unnötige Fahrten mit dem eigenen Auto.

So soll aus dem besonnenen Verzicht ein Gewinn an innerer Stärkung erwachsen. Auch so kann Aktivismus für das Klima aussehen.

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