Klima-Allianz Deutschland

Klima- und Energiepolitik

Erster Energie- und Klimabericht der Landeskirche Baden – CO2-Emissionen um 23% reduziert

Das Büro für Umwelt und Energie zieht erstmals eine detaillierte Bilanz der landeskirchlichen Klimaschutzaktivitäten und legt einen Energie- und Klimabericht für die Ev. Landeskirche in Baden vor. Die CO2-Emissionen reduzierten sich um 23% in Bezug auf den Zeitraum 2003-2007. Das ist als Etappenziel zu verstehen, denn im Klimaschutzkonzept hat sich die Ev. Landeskirche in Baden das Ziel gesetzt, ihre CO2-Emissionen bis 2020 um 40% zu reduzieren.

Die Datenanalyse fußt auf den Ergebnissen der Evaluation des IFEU-Instituts für Umwelt und Energie in Heidelberg, welches im Auftrag des BUE 2014 die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts hinsichtlich der Entwicklung der Energieverbräuche und CO2-Emissionen sowie der Wirksamkeit der Klimaschutzinstrumente untersuchte.

In ihrem Konzept setzt die Landeskirche insbesondere auf Gebäudesanierungen, Ökostrom und vor allem auf Veränderungen des alltäglichen, klimarelevanten Verhaltens.
Das Konzept ist dabei umfassend angelegt und bezieht alle rund 2.750 Gebäude der mehr als 700 Pfarrgemeinden und Einrichtungen der Landeskirche ebenso ein. Ein Prinzip dabei: Überzeugung statt Zwang. Die Landeskirche setzt auf eine freiwillige Teilnahme ihrer Kirchengemeinden.

Grundlage für die Berechnung ehrgeiziger aber realistischer Ziele ist eine genaue Verbrauchsanalyse aller Kirchengemeinden und Einrichtungen. Darüber hinaus fließen Erfahrungen aus den Energiespar-Instrumenten, die in der Landeskirche seit 2004 eingesetzt werden, in das Konzept ein.

Um die vorgenommenen Ziele zu erreichen, setzt die Landeskirche auf nutzerorientierte Instrumente:

  •  Umweltmanagment Grüner Gockel
  •  Energiecheck Sparflamme
  •  AVANTI
  •  Schulungen
  •  Hydraulischer Abgleich und Pumpentausch (HAPT)
  •  Heizungsoptimierungen
  •  Öko-Fair-Soziale Beschaffung

Weitere Maßnahmen sind die Umstellung auf regenerativen Strom, energetische Gebäudesanierungen und umweltschonendes Bauen.

Quelle: ekiba

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