Klima-Allianz Deutschland

Braunkohle in der Lausitz

Erfolg: Vattenfall wird die Kohle nicht los

5.000 Bürgerinnen und Bürger haben es geschafft: Die Steag zieht nach dem Protest von Campact in Dinslaken, Dortmund und Duisburg zurück. Sie will die Lausitzer Braunkohle nicht mehr kaufen – ein toller Erfolg, der auch die übrigen Investoren abschrecken könnte.

Die Steag, ein kommunaler Energieversorger in den Händen von sechs Ruhrgebiets-Kommunen, wollte das Braunkohle-Revier zwischen Cottbus und Hoyerswerda kaufen – mit großen Risiken für Stadtsäckel und Weltklima. Drei Bürger aus dem Ruhrgebiet wollten das nicht hinnehmen. Sie starteten auf der Petitions-Plattform von Campact WeAct Appelle an die Stadträte in Dortmund, Duisburg und Dinslaken. Gemeinsam mit zig anderen BürgerInnen zogen sie vor die Rathäuser und stellten die Stadträte zur Rede. Dann der Erfolg: Die Mehrheit der Eigentümer-Städte entschieden sich gegen den Risiko-Deal!

Was zusammen erreicht werden kann, zeigt dieser tolle Erfolg. Vattenfall hat inzwischen große Probleme, für die Lausitzer Braunkohle einen Käufer zu finden. Doch der Rückzug der Steag ist erst der Anfang. Denn noch sind zwei tschechische Energiekonzerne an der  Braunkohle interessiert. Und falls Vattenfall am Ende keinen Käufer findet, schlägt die Kohlegewerkschaft IG BCE eine Stiftung vor, die die Kohle-Verstromung in der Lausitz noch auf Jahrezehnte weiterführen soll. Als Betriebsführer einer solchen Stiftung könnte dann sogar die Steag wieder ins Spiel kommen.

Blogbeitrag-Steag-Aktionswoche

 

Quelle: Campact

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