Klima-Allianz Deutschland

Klima- und Energiepolitik

Das Pariser Klimaabkommen – Auftrag für eine klimagerechte Zukunft

Brot für die Welt hat das Pariser Klimaabkommen in einer neuen Fachpublikation analysiert. Die Publikation diskutiert und untersucht, inwieweit das Pariser Abkommen Solidarität mit den Ärmsten und Verletzlichsten zeigt und was es nun für eine ambitionierte Implementierung des Abkommens bedarf.

Das Klimaabkommen von Paris im Dezember 2015 ist ein Meilenstein der internationalen Umwelt- und Entwicklungsdiplomatie. Die Ergebnisse sind aus Sicht der vulnerablen Länder weitreichender als der sich vorher abzeichnende politische Kompromiss. So konnte insbesondere ein Langfristziel gesetzt werden, welches den Treibhausgasaustausch in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts global auf Null zu reduzieren soll. Dies bedeutet eine „Dekarbonisierung“ der Energiesysteme vor 2050. Das Zwei-Grad-Limit wurde völkerrechtlich vereinbart und das 1,5-Grad-Temperaturlimit gestärkt.  Außerdem konnte ein Langfristziel in den Verhandlungsbereichen Anpassung und Klimafinanzierung verankert werden. Es konnte ein Verschärfungsmechanismus vereinbart werden, der sich sowohl auf die (bisher nicht 1,5-Grad-/Zwei-Grad-kompatiblen) Klimaschutzbeiträge der Länder bezieht als auch Klimafinanzierung und Anpassung mit einschließt. Es konnte außerdem eine Entscheidung zur weitreichenden Verankerung des Themas „klimabedingte Verluste und Schäden“ verabschiedet werden.

BfW Publikation_csm_profil_21_paris_abkommen_875a014459

Quelle: Brot für die Welt

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.