Klima-Allianz Deutschland

COP21

COP21

Die 21. Internationale Klimakonferenz ist als größtes diplomatisches Ereignis der Welt nach zähen Verhandlungen am Abend des 12. Dezembers erfolgreich zu Ende gegangen.

Die Klima-Allianz Deutschland bewertet das Abkommen als wichtigen Schritt für mehr globalen Klimaschutz. Die Forderung nach einer Begrenzung von 1,5 Grad Temperaturanstieg ist im Abkommen überraschend berücksichtigt worden. Das Abkommen sendet ein starkes Signal zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas und kann die Grundlage für das Überleben der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Staaten legen. Es bedeutet den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bis Mitte des Jahrhunderts und zusätzlich Treibhausgasneutralität der anderen Sektoren in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Ein Nachbesserungsmechanismus der nationalen Klimaschutzziele sowie Langfristziele sollen sicherstellen, dass wir auf einen 2- bis 1,5-Grad-Pfad einschwenken.

Nun kommt es auf die Staaten an, die richtigen Weichen zu stellen, denn das Pariser Abkommen kann nur so gut sein, wie dessen nationale Umsetzung. Die Regierungen müssen beweisen, dass Sie es ernst meinen mit der Eindämmung des Klimawandels und ihre angekündigten Klimaschutzmaßnahmen umsetzen und kontinuierlich hochschrauben. Einschätzungen der Mitglieder…

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Paris-Abkommen wird weichgespült: Schwache nationale Klimaschutzpläne plus allgemeine Absichtserklärungen stoppen Erderwärmung nicht

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist der heute veröffentlichte neue Text des Pariser Klimaschutzabkommens noch eher ein „Sammelsurium allgemeiner Absichtserklärungen angereichert mit schwachen Klimaschutzplänen“.
Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger forderte von den Verhandlungsdelegationen substantielle Nachbesserungen. „Es ist inakzeptabel, … Weiterlesen Weiterlesen

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