Klima-Allianz Deutschland

Verkehrswende

Bitte wenden: Klima- und Verkehrspolitik nach dem Pariser Klimaabkommen

Der Jubel über das Pariser Klimaabkommen im Dezember 2015 war gewaltig. 195 Nationen und die EU vereinbarten einstimmig die Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren, um die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Was ist seitdem passiert? Welche Maßnahmen hat die deutsche Politik in die Hand genommen? Besonders im Blickfeld: der Verkehr. Denn klar ist, ohne einen deutlichen Beitrag des Verkehrs werden die Klimaziele auf keinen Fall erreichbar sein. Klimaschutz muss auch in die Verkehrspolitik integriert werden. Gibt es Ansätze für ein Umdenken? Das VCD-Magazin fairkehr geht diesen Fragen in seiner ersten Ausgabe 2016 auf den Grund.

Gesetzt bis zur Sommerpause 2016 ist die Fertigstellung des Klimaschutzplans 2050. Dieser Plan soll die strategischen Weichenstellungen für die Zeit bis 2050 umfassen, Zwischenziele nach 2020 verankern und konkrete Reduktionsschritte, denen Maßnahmen unterlegt sind, benennen. Der VCD ist als einer von vier Vertretern der Zivilgesellschaft beteiligt. Welche konkreten Forderungen er einbringt stellt die fairkehr  in sieben Vorschlägen für die Verkehrswende vor. Die Zwischenergebnisse der Verhandlungen können zudem unter www.klimaschutzplan2050.de eingesehen werden.

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Um zu erfahren, was die Bundesregierung bereits umsetzt, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen, interviewte die fairkehr Umweltministerin Barbara Hendricks. Antworten gibt sie auf die aktuellen Fragen rund um die Förderung der Elektromobilität, den Zusammenhang mit der Energiewende sowie zu Konzepten, wie Städte durch Baumaßnahmen von Verkehrsaufkommen befreit werden können.

Dem in Paris verschwiegenen Thema »Flugverkehr« widmet das Magazin fairkehr extra Platz. Aufklärung lautet die Devise. Warum ist das Flugzeug ein Klimakiller, wie sehr heizt Fliegen unser Klima auf? Und was sind die Gründe dafür, dass ausgerechnet dieser Verkehrsträger noch immer keinen verpflichtenden Beitrag zur Reduzierung seiner klimawirksamen Emissionen leisten muss und es somit auch nicht tut? Eine doppelseitige Grafik bietet übersichtliche Bilder und Fakten.

Aber auch Lösungsansätze für die Probleme, die der Flugverkehr verursacht, hat der VCD gemeinsam mit anderen großen Umweltverbänden in einem »NGO-Luftverkehrskonzept« erarbeitet.. Mit diesem wenden sich die Verbände an die Bundesregierung. Die fairkehr stellt es in Auszügen vor. Aufgezeigt wird unter anderem, wie ein Drittel aller innerdeutschen Flüge sofort auf die Bahn verlagert werden kann, wie Anreize für weniger Lärm geschaffen und die CO2-Emmissionen für den internationalen Flugverkehr eingedämmt werden können.

Mehr zu diesem Thema sowie zu den zentralen Ergebnissen des »VCD Bahntest 2015/2016« und der Weiterentwicklung der ÖPNV-Verbünde zu Anbietern aller Mobilitätsformen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der fairkehr. 

Interessierten senden wir ein Rezensionsexemplar der Ausgabe 1/2016 kostenfrei zu. Mehr Informationen auch unter www.fairkehr-magazin.de.

 

Quelle: Pressemitteilung VCD

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